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Augusto Boal

1931 in Rio de Janeiro, Brasilien geboren, gilt als einer der wichtigsten Theatermacher und Theatertheoretiker de Anspruch ist, mit Theater die Realität nicht nur zu interpretieren, sondern diese auch zu verändern. Während seiner Exilzeit in Europa beinflusste er auch die hiesige Theaterpädagogik und bekam 1994 von der UNESCO die Pablo-Picasso-Medaille.

Boal entwickelte die verschiedenen Theaterformen des „Theater der Unterdrückten“, „Forumtheater“ und „Unsichtbares Theater“ und Legislatives Theater.

Frühere Formen der Alphabetisierung und Bewusstseinsbildung in der Anlehnung an die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire im Theater waren viele körperliche Erfahrungs-Methoden, Spiele und Übungen, Zeitungstheater und „Chamber in the Street“, eine Form, die parlamentarische Abläufe auf die Straße brachte.

Zuletzt stellte er ein Buch fertig, die „Ästhetik der Unterdrückten“, in dem er darlegt, wie uns der Unterhaltungsmüll reaktionsunfähig macht und wie wir zu internationaler Solidarität zurückkommen.

In Berlin:

http://kuringa.org/de/weiterbildung.html

Wurzeln und Flügel I – Grundlegende Konzepte der Methode - Forumtheater: die Entwicklung der Fragestellung - BILDER: Ästhetik der Unterdrückten -Klang / Rhythmus: Ästhetik der Unterdrückten - WORT: Ästhetik der Unterdrückten - Wurzeln und Flügel II – Dramaturgie (Erster Teil)

In Köln:

http://forumtheater-inszene.de

„Ich fand es spannend, weil man so zeigen kann, das es manchen Kindern nicht so gut geht.“ – ein Schüler (4. Klasse) nach einer Aufführung des Stückes „zusammenkommen“.

Die Kinder haben in dieser Aufführung einen Jungen, der von seiner Mutter nicht geweckt wird und dann in der Schule ausgegrenzt wird, morgens auf dem Weg zur Schule abgeholt und ihn nachmittags zu einer Geburtstagsfeier am Rhein eingeladen.

„Ich bekomme Unterstützung von der Stadt. Aber ich traue mich nicht, darüber zu reden, weil ich Angst habe, dass die anderen dann über mich lästern. – ein Schüler nach einem Auftritt des Stückes „Mit mir nicht!“ zum Thema Rassismus und Diskriminierung. In dem Nachgespräch hat sich der Schüler vor der gesamten Jahrgangsstufe geoutet.

„Ich hatte am Anfang keinen Plan, was ich werden will, aber langsam öffnen sich meine Türen“ – ein Schüler nach dem Workshop „Selbstbewusst auf dem Weg zum Ausbildungsplatz.

Auch in der Interaktion mit Erwachsenen war es ein spannendes Jahr: Immer mehr Anfragen und Auftritte zum Thema Alltagsrassismus und die ersten Szenen für Pflegekräfte sind entstanden mit einem Probelauf bei der Caritas in Köln.

In München:

In Graz:

Armutsnetzwerk Steiermark @ArmutsnetzwerkS 11. Okt. 2019

„Wohnen ist ein Menschenrecht“! In der selbsternannten Menschenrechtsstadt Graz gibt es dazu ab nächster Woche ein interaktives Forumtheater: In szenischen Verläufen ringen Menschen um ihr Recht auf leistbares, menschenwürdiges und bedürfnisgerechtes Wohnen https://interact-online.org/aktuell/wohnen-fuer-alle

In New York:

augusto_boal.txt · Zuletzt geändert: 2020/01/11 13:45 von fritz