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statuen-_und_bildertheater

Bilder-Theater

aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal - weitere Spiele und Übungen

Techniken, die Fragen, Probleme und Gefühle der Teilnehmenden in konkrete Bilder übertragen. Das gemeinsam erforschende Lesen der Sprache des Körpers bringt ein Verständnis der Fakten und Situationen, die von den Teilnehmenden präsentiert werden. In der Codierung in ein Bild entsteht gemeinsame Erfahrung.

Statuen für Bildertheater bauen: Die fünf Schritte zu einer Statue: [Vorübung: Mit der Hand ein Gesicht magnetisch führen]

 1. Die Person [Hand vor Gesicht] nehmen und Einfrieren
 2. Die Haltung formen: Fußstellung, Becken, Schultern, Arme, Kopf
 3. Das Gesicht im Spiegel darstellen
 4. Einen Reaktionspunkt für die Augen vorgeben
 5. Einen Ton, ein Wort, einen Satz zur Wiederholung, wenn der Reaktionspunkt betreten wird. 
  • Die Anleitenden begegnen den Statuen der Anderen, sollen darauf reagieren
  • Die Anleitenden verlassen das Bild, die Figuren begegnen sich gegenseitig mit ihrem Satz
  • Partner*innen wechseln die Anleitungs- / Darstellungs-Rolle
  • Generative Themen der Szenen notieren, „Überschriften“ finden - worum geht es?

Zu Beginn einer Tagung kann das eintretende Publikum in eine Reihe von Statuen gestaltet werden, die das Thema erlebbar machen, alle Neuen gehen entlang und werden am Ende gestaltet, während kurz vor Beginn die ersten Statuen an der Reihe entlang kommen dürfen …

Zwei Statuen als Gegenüber

Drei Personen, eine gestaltet die beiden anderen zu einer Bild-Szene von Ärger, Unterdrückung, etc. Die Gruppe versucht, die Szene zu lesen, findet eigene wichtigste Veränderungs-Impulse, sucht Lösungen.

Themen: Was ist Tabu - immer eine Aufgabe des Theaters, Die Arbeit am Tabu

statuen-_und_bildertheater.txt · Zuletzt geändert: 2021/01/04 22:14 von fritz