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Queeres Leben

Queeres Leben hat viele Formen: Asexuelle, Bisexuelle, homophile, intersexuelle, transsexuelle, *Nicht-binäre und alle ihre Freund*innen und Beziehungsweisen:

was wohl im Szene-Leben auch noch nicht auftaucht, sind die Polyamoren

Gehört Polyamor auch zum Forschungsfeld der Diskriminierung des Queeren Lebens? Studie zu „out im Office“ läuft noch … https://www.proutatwork.de/veroeffentlichungen/out-im-office/

Die Studie von 2017 https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Umfragen/20170719_Umfrageergebnisse_Out_im_Office.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Das war auch vor 150 und 100 Jahren noch schwer diffamiert: Michail Bakunin hatte eine jüngere Frau Antonia mit Freund und Liebhaber als Genossen, von dem „seine“ ehelichen Kinder waren;

Otto Gross hatte als Psychoanalytiker die Freie Liebe am Monte Veritá und in Schwabing und Berlin proklamiert, die manche im Wandervogel aufgriffen, Franziska zu Reventlow war die erste öffentlich auftretende Münchner Alleinerziehende … mit verschiedenen Beziehungen im Hintergrund, aber schon eine Scheidung war zu jenen Zeiten ein Skandal, der die spießige Ehre kostete. Kurt Eisner und Gustav Landauer hatten als „Geschiedene“ darunter zu leiden … Erich Mühsam schrieb ca 1907 ein Buch, von dem er sich später distanzierte, zu

Bisexuelle Frauen und Männer

Seit 1991 treffen sich Bisexuelle in Gruppen in München, seit Jahren nun jeden dritten Dienstag im Monat ca. 19.30 Uhr im Cafe Glueck, Palmstrasse 4 in Muenchen zwischen U / Tram Fraunhoferstrasse und Bus 58 Baldeplatz, oft ein rundes Dutzend Frauen und Männer zwischen 20 und gut 60 Jahren, aus einem Umkreis von mehreren Hunderten, die hier Mails bekommen … http://bimuc.wordpress.com und auf twitter https://twitter.com/InfoBimuc

Einige treffen sich auch am 4. Donnerstag im Monat ab 20 Uhr zum eher anarchischen Queerkafe im Kafe Marat in der Thalkirchnerstr. 102, meist mit Volxküche, oft mit Programm: im http://queerkafe.blogsport.de

Auf Facebook gibt es eine offene https://www. facebook.com/bisexuellemuenchen und eine geschlossene Gruppe: https://www. facebook.com/groups/bimuc - jeweils den Abstand rausnehmen …

Der monatliche Stammtisch

ist der Rest einer ganzen Reihe von Gruppen und Kreisen, die 1991/1992 begonnen hatte, das bisexuelle Leben in München zu bereichern: Eine Reise nach Potsdam und Berlin, Teilnahme an der internationalen Bisexuellen Konferenz „the many faces of bisexuality“ 1994 in Berlin

Literaturgruppe, Massagegruppe, Selbsterfahrungsgruppe, Bisco-Organisation, eine monatliche öffentliche Disco und reger Austausch mit dem Bundesverband http://www.BIne.net und deren Frauentreffen, Männertreffen, Frühlings- und Herbsttreffen … und belebt sich immer wieder neu, mit allen Austausch-Ebenen der trans- und Polyamoren, pan und puppy und sonstigen Fetisch-Orientierten

Mehr auf http://bimuc.wordpress.com

Das Cafe Glück ist ein ganz „normales“, aber hervorragendes Cafè und hat eine eigene Seite, es ist an allen queeren Tagen zu empfehlen … http://www.cafe-glueck.com

bei Bedarf kann sich auch die Gespraechsgruppe im Selbsthilfezentrum, Westendstr. 68 wieder treffen, momentan ruht sie aber. Du kannst sie hier per mail wieder starten, wenn du dazu einladen willst …

Queerbayern

Queerbayern als Informations-Website aller Gruppen und Zentren einrichten?

Aus den Zentren und nicht den Parteien überlassen? Welcher Verband passt für alle? Selbsthilfe-Koordination?

Projekt Flaggen und Bedeutungen in neuen Medien

Andreas hat verschiedene Flaggen als emojis vorbereitet, da gibt es bisher nur die Regenbogenfahne als Fahne und den Regenbogen bei twitter, facebook für android und apple

Ich würde gern die Bi Pride Flagge als Emoji haben! Ich habe auf Instagram eine Kampagne gestartet. Wenn ihr auf Instagram seid, liked und teilt diesen Post bitte. Flaggen andere Subgruppen der LGBTQ-Community folgen noch. Ich denke, dass Bekanntheit Akzeptanz voranbringt!

https://www.instagram.com/andreas.hirsch.artist/

https://www.instagram.com/p/CBX3FTvCzei/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

Selbsthilfe und Kommunen in Regionen

Die schwule Bewegung entstand noch unter der Strafbarkeit des §175 und die lesbische Bewegung im Windschatten der Frauenbewegung, andere Bewegungen den besonderen Fetische, Orientierungen und Vorlieben fanden sich im Freizeit- und Kneipenbereich.

Lesben- und Schwulenzentren und Aidshilfen entstanden in den großen Städten aus Selbsthilfegruppen, und im Moment wird die Selbsthilfe auch in der Region und kleineren Kommunen durch Krankenkassen und Gemeinden in Koordinationsstellen gefördert: http://www.seko-bayern.de

Gründungen in Gemeinden und über die Oberstufen der Schulen anstoßen

Anregung von Gesprächs- und Selbsthilfegruppen Sexualpädagogik durch die verschiedenen Träger an allen Schulen - Elternabende und Lehrkräfte-Fortbildungen parallel zur Schwangeren-Beratung - Ist ein einfließen-lassen in die Pride-Veranstaltungen 2022 schon drin?

Landeszentrale für politische Bildung

Toleranz und Prävention von Diskriminierung, auch in Beruf und öffentlichem Dienst, Archiv und Geschichte der Bewegungen, Engagement und Präsenz in der Politik,

Ansonsten

Im sub http://www.suboline.org gibt es bisher eine Gruppe schwuler Väter und bisexueller Männer, im Jugendzentrum https://diversity-muenchen.de eine bi-Gruppe bis 27 Jahre …

In ganz Bayern und Franken gibt es kleine Gruppen in den Selbsthilfe-Kontaktstellen. Es gibt auch eine alte ausführlichere Übersicht zu bi und queer https://fritz-letsch.eineweltnetz.org/bi und Artikel und ein wiki zu queerstudies

Manche gehören zum Bisexuellen Netzwerk BiNe e.V. http://bine.net mit Seminaren und Tagungen, Foren und Journal BiJou, auf der Seite von http://bi.org findest du eine Menge englisch-sprachiger Links, denn die internationale Forschung ist schon etwas weiter … http://eineweltnetz.org/queer_studien_und_die_bilder357310/ stufen bisexuellen verhaltens nach kinsey

Die Vorstellungen der eigenen Identität entstehen aus den Bildern, die gesellschaftlich transportiert werden. Das lange und weitere Bekämpfen oder Verschweigen der Vorstellung schon von Sigmund Freud, dass alle Menschen bisexuell angelegt seien, und es nur darauf ankommt, was jemand entwickelt, wird kirchlicherseits mit Naturrecht, Ordnung und Überleben gerechtfertigt … http://www.psychanalyse.lu/Freud/FreudWeiblicheHomosexualitaet.pdf

Schwule GeschichteN

Stichworte von der Veranstaltung Schwule GeschichteN Juli 1999 im Sub-Kultur-Programm zum CSD auf Einladung der Jugendgruppe Tadzio an die Gruppe Rauhreif, Moderationsnotizen Fritz Letsch, http://subonline.org

Jahreszahlen beziehen sich immer auf Teile der Assoziationsketten, nicht so sehr auf konkrete Zusammenhänge.

  1. - Kneipen `55, Moskito, Bel Ami, Teddy-Bar,
  2. - Filme Jud Süss, Anders als Ich und Du, Veit Harlander, Die Frauen des Herrn S(okrates) Vorkrieg, Doppelehegesetz
  3. - Amphytrion Nachkrieg: Reichsparteitag und Triumph des Willens veräppelt
  4. - 74/76 erste Emanzipationsgruppen
  5. - Isabella (Kino?)
  6. - Zeitschriften Amigo, Jungs in Badehosen, und Gesichter 69 / 70 ARD
  7. - Gründung der Gruppe HAM, Homosexuelle Aktion München, furchtbar politisch
  8. - 76 Film “Die Konsequenz” von Alexander Ziegler
  9. - Spiegel, evang. studentengemeinde Bonn, Hochschulen, Das Wort “schwul” QUICK
  10. - ‘65 aufklärerische Artikel, darf ein Mann einen Mann lieben?
  11. - Oswald Kolle (allg. Sex.) Hans Giese, Hbg “Helga” die homosex. Seite ‘49 aus der Kriegsgefangenschaft
  12. - Sittlichkeitsverbrecher
  13. - Hitlerjugend, Krieg, Religion / Natur, vom Land in die Stadt, mit der Lüge gelebt, mit Mädchen getanzt.
  14. - 1925 Simplizissimus-Witze Betschwester- Skizze, dass es in Bayern so viele Schwule gibt, (Schwule Pfarrer sind “homophil”)
  15. - als 15-jähriger Lehrling im öffentlichen Klo, erkannt, zur Polizei gegangen, zwischen Angst und Hingezogen-Sein
  16. - Kirche: Theologe Prof. Dr. Hermann Pfanderspieker: Philier und Eros,, der homotrope Sonderling
  17. - Warmer Bruder, in Thüringen: ghoatzter
  18. - Theater als Insel, Tontechnik, Weihnachtsfeier auf der Klappe
  19. - DDR-Selbsthilfegruppe, Gartenpartys, zusammen-Sein, Ratskeller, Studenten
  20. - Lesben in Chemnitz: Schwulenbälle: 60-70 Leute zum 60. Geburtstag, 3 mal im Jahr
  21. - München: Angst vor staatlicher Gewalt: die Arbeit zu verlieren, die Wohnung, ins Gefängnis zu kommen. schon immer in die Pupplinger Au? Hohenschäftlarn, (Fluss-km 175?)
  22. - Wirtsleute, Damenbesuche, Medizinbuch: Wider die Natur / 50: Leb jetzt mit der Natur
  23. - Erpressungsversuche und Selbstmorde - 10.000.- DM oder Päckchen mit Strick
  24. - bis in 1960er: gegen Beamte, von einem Schwulen 18/19jährigen
  25. - Berlin 1956 in der Untermiete: den Liebhaber auf der Schulter reingetragen (damit man die Schritte nicht hörte)
  26. - Schwuler Treff im Engl. Garten in den 80er Jahren nach vorne gewandert, 8-10 Uhr abends, in der Nähe der Klappen, früher Scheinwerfer, Streifen und Mannschaftswagen, 60-80 Leute mitgenommen
  27. - an den Schaufenstern jemand mitnehmen: reinschauen, spiegelten besser …
  28. - Veränderung durch U+S-Bahn, Stricher um die Häusl, Edel-Stricher und Morde, Sedlmayer, Outing, Fritz Rosendorf & die Milchfrau … Klenzestr. 61
  29. - vor 1965 auf der Max-II-Klappe nach Altötting-Fahrt in die Razzia geraten
  30. - Polizeiliche Ermittlungen gegen Pädos, Teestube, Emanzipationsgruppen VSG 78
  31. - Kellerjournal, Aktion §175, 1980 noch 80 Leute, ‘82 erster CSD, ‘84 in Regensburg
  32. - ‘86 Wehrt euch gegen den Massnahmenkatalog, Gauweiler-Erlass und die Gallwas-Studien
  33. - Januar ‘87 Riesen-Demo
  34. - Orpheus in der Unterwelt, Curt Götz, Focus
  35. - Fassbinder, Querelle, das Publikum zu seinem Psychoanalytiker gemacht,
  36. - .. dass er Tod ist…? Orient, Armin, Selbstmord
  37. - Mathäser Weissbierkeller vor der Olympiade: man konnte den Leuten trauen, die Spaß an der Freud hatten.
  38. - Diskothek Jeans Heinz, Pils 2000, Dutstube, Schlangengrube Resingerstr. Weinstube, Grünwald
  39. - Nachtigall von Ramersdorf, Fürstin Johanna, Krupp von Bohlen und Halbach, Mooshammer, Yacht Antinuos, Nicki Holzapfel, Dietmar
  40. - Opera Curiosa Sägebrecht, Lohengrin, jetzt Berlin
  41. - 60er: Kardinal Wendel In der Sylvesternacht in der Pförtnerloge gestorben, nachdem ein Strichjunge heimging…
  42. - Solidarität und politische Entwicklung wenn wir uns nicht ändern, werden wir immer Schwierigkeiten haben
  43. - … warum ist die ganze schwule Szene so kaltschnäuzig geworden?

05.07.2000 GESCHN.RTF http://forummuenchen.org

Hugo Markus jüdisch schwul islamisch in Berlin 1920er Jahre

Die Biografie erscheint erst, aber die Besprechung im Radio öffnet sofort die Gedanken zu Robert Jungk, der diese offene Kultur in Berlin erlebt hatte,als er in der jüdischen Wandervogel-Gruppe unterwegs war und dann Journalismus studieren begann an der Humboldt-Universität, bis er 1933 erwischt wurde, als er Nazi-Plakate zum Reichstagsbrand abriss und sich auf die Flucht in die Schweiz machte.

"Du bist auch am 17.Mai geboren?"

war einmal eine verklausulierte Frage beim Kennenlernen, ob du auch dem §175 unterliegen würdest, wenn du deine Sexualität ausleben würdest.

Bis 1969 galt das Verbot jeder „homosexuellen Betätigung“ auch für Erwachsene, dann wurde das „Schutzalter“ auf 18 Jahre festgesetzt … bis man für die fallende DDR eine gemeinsame Lösung finden musste … in den 1990er Jahren! Entschädigungsfragen wurden über 2000 hinaus verschoben …

Heute sind wir an den Weigerungen der Alten, Konservativen und Reaktionäre, die medizinischen Diversitäten und sexuellen Orientierungen zu akzeptieren, die vielfältigen Lebensformen anzunehmen und nicht abzuwerten:

Patchwork- und Regenbogen-Familien, Kinderlosigkeit und Alleine-Leben, Wohngemeinschaften und alles, was es schon lange gibt …

IDAHOBIT* jeweils am 17.5.

IDAHOBIT* ist ein bisher eher interner Versuch, die (medizinische) Befreiung zu feiern: Nach der Rede eines Arztes vor der Weltgesundheitsorganisation wurde das Krankheitsbild Homosexualität gestrichen … https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_Homo-,_Bi-,_Inter-_und_Transphobie

Die Geschichte des §175

http://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/1843

und die fehlende und verschleppte Wiedergutmachung: http://www.offene-rechnung.org/

20.10.1920 Magnus Hirschfeld in München niedergeschlagen

Der Begründer der Sexualwissenschaft in Deutschland, mit dem international angesehenen Institut in Berlin, Magnus Hirschfeld, hielt auch in München am 20.10.1920 einen Vortrag,

anschließend wurde er von Hakenkreuzlern verfolgt und so brutal niedergeschlagen, dass im Krankenhaus „mit dem Schlimmsten“ gerechnet wurde. Am nächsten Tag konnte er in der Zeitung seine Todesanzeige lesen … https://magnus-hirschfeld.de/

https://www.teenvogue.com/story/lgbtq-institute-in-germany-was-burned-down-by-nazis

Mehr und genaueres kommt demnächst im

Forum Queeres Archiv München

http://forummuenchen.org

1999 noch gegründet als Forum Homosexualität und Geschichte, nach 20 Jahren neu umbenannt, um die binäre Geschlechter-Orientierung aufzuheben …

  Forum Queeres Archiv München
  Bayerstr. 77a RGB III D-80335 München
  Tel.: 0 89/23 26 97 94 info@forummuenchen.org

Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung e.V https://dgfs.info und Sexualwissenschaft sowie Sexualpädagogik und queeres Leben

noch zu erneuern:

https://paulo-freire-muenchen.blogspot.com/2020/04/geschichte-queerer-befreiung.html

https://culturejammingtheater.blogspot.com/2020/05/swanlakebourne.html

http://protest-muenchen.sub-bavaria.de/kategorien/58

„Ein Mann, der mit einem anderen Mann …“ 1969:

Eine kurze Geschichte des § 175 in der BRD

Forumtheater-Szenen zu queeren Themen

Den Eltern erklären, dass die Nachfrage nach dem Geschlecht des werdenden Kindes nicht erwünscht ist

Szenen im Park mit pöbelnden Jugendlichen, zuerst zu einem schwulen Paar, dann Reaktionen auf ein lesbisches Paar

forumtheater und Augusto Boal

Befreiende Pädagogik und Paulo Freire und die zukunftswerkstatt nach Robert Jungk

ein neues Wunder ist unterwegs ....

früher machten wir Filme, heute lassen wir sie in der Cloud entstehen

aktuelle Ideen- und Wolkenproduktion Auf der neuen Seite http://www.queerelations.net wid der Film „Halt mich!“ zur neuen Aufmerksamkeitsform Patenschaft mit Patenvereinen vorgestellt, Premiere ist am 25. November im sub in München http://www.subonline.org

Come Out

Videogruppe Tadzio, München - Alter: 16 - 25 Jahre / Sonderthema - Länge: 39 Minuten, S-VHS Stichworte: Liebe/Sex, Freundschaft, Identität, Gemeinsam sind wir stark, Family Life Im Wettbewerb 1997: Prämie des Bundesverbandes Video (BVV) für die beste Gruppenleistung 1000,- DM http://www.jugendvideopreis.de/gewinner/index.php?id=47&k=s&s=sb9 39 min., Nachfilm 18 min.: Ein Magazin der Jugendgruppe Tadzio aus München mit den witzigsten Szenen der Dreharbeiten im Anschluß. … auf was Du auch stehst, Junge oder Mädchen, Fummel oder Leder, hier geben die Jungs von Tadzio Einblick in Münchens schwule Welt. Mit Spielszenen, Informationen und einer Moderation zeigt das Video alles, was zum Coming Out wissen muß.

„Dieser professionell gemachte und temporeiche Dokumentarfilm besticht durch seine witzige Moderation. Das Thema wird sehr sensibel und trotzdem locker umgesetzt. Die Filmgruppe geht mit den bekannten Klischees über Schwule äußerst ironisch um.

Die wichtigen Szenentips und Anlaufstellen werden so manchen New Gay sowohl das Coming Out, als auch das Einsteigen in die Szene erleichtern. Da bleibt eigentlich nur noch zu sagen: Come out, be gay, enjoy your life and go your way (Aus dem selbstkomponierten Titelsong)“

Zitat aus der Begründung der Jugendjury für die Verleihung des hauptpreises beim 14. Jugendfilmfest in München. http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Filmen_mit_homosexuellem_Inhalt

The Gayme

A Bibliographic Exploration Diederik F. Janssen, MD, BA http://www2.hu-berlin.de/.../BOYHOODSTUDIES.PD… - Adair, Gilbert (2003) The Real Tadzio: Thomas Mann's Death in Venice and the …… S. (Forthcoming 2005) 'School is Out: the English 'coming out' films of the 1990s' in …. München: Juventa-Verlag (2002 digital edition) …… Gayme 3,1:22-30 …

interessiert dich jetzt diversity oder sexualpädagogik?

Gemeinsame Geschichte und Kultur in München

Was Menschen in den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten in München erlebten, was sie in die Zukunft bewegt: Wir sammeln die Erinnerungen und machen manchmal unterhaltsame, manchmal lehrreiche Gegenwart daraus. In Foren entsteht auch die Zukunft der Stadt.

Das war die Einleitung zum damaligen BLOG, archiviert ist die (letzte) erste Seite auf https://web.archive.org/web/20150622104517/http://forum-muenchen.blog.de/

die früheren Beiträge müssten auf http://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de/von_der_gayhistory_zu_einer_geschichte_d409503/ zu finden sein, ganz unten findest das Archiv, es gibt auch eine Such-Funktion

Kritische Theorie und Queeres Leben

Gustl Angstmann

https://de.wikipedia.org/wiki/Gustl_Angstmann

https://forummuenchen.org/projekte/steckbriefe-zu-lgbtiq-persoenlichkeiten/gustl-angstmann/ war in den frühen 70er Jahren Mitbegründer der Münchner Schwulenbewegung. Sein Erstlingswerk, die Kurzgeschichtensammlung „Ein ganz normaler Mann“ (1982) zeigt ein schwules Leben in München, das es so schon lange nicht mehr gibt. Im Januar 1998 ist er an den Folgen von Aids gestorben.

Gerd Wolter

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Wolter_(Politiker)

Autor von „Männerbeschreibungen“, Mit-Herausgeber Zeitschrift Fliegenpilz und Beiträge in „Mein heimliches Auge“, Literatenkreis VSG

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Theater-KollegInnen und Kasse für Theater rechts der Isar und „Klofrau links der Isar“ im zeitweisen Ableger in den Räumen der TSV 1860,

Peter Schult

nach https://www.homowiki.de/Peter_Schult etwas bereinigt und ergänzt

„Peter Schult (* 17.6.1928 Berlin, † 26.4.1984 München) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller, der sich kämpferisch-offen zu seiner Pädophilie bekannte. Er floh 1945 aus der sowjetischen Zone, wurde Minensucher bei der britischen Marine, lebte zeitweise unter Edelweißpiraten und Schwarzhändlern. Ab 1950 engagierte sich Schult in der Jugendarbeit.

Er wurde Mitglied der 'Deutschen Jungdemokraten' und Vizepräsident der 'Liberalen Jugend Europas', die ihn für rechte Strukturen in der FDP einspannen wollte. Aufgrund einer homosexuellen Affäre trat er 1955 von allen Ämtern zurück, lebte von 1955 bis 1961 in der französischen Fremdenlegion in Algerien.

Ab 1961 lebte und arbeitete Schult als Hilfsarbeiter, Journalist, Schriftsteller und Herausgeber einer Underground-Zeitschrift in München. Von 1971 bis 1974 verbüßte er eine dreijährige Gefängnisstrafe wegen Besitzes von Drogen sowie angeblicher Freiheitsberaubung, politisierte sich parallel zur RAF und begann Knastarbeit. Er begann danach, bei der 'Roten Hilfe München' sowie beim 'Blatt' und bei der 'Autonomie' mitzuarbeiten.

1978 veröffentlichte Peter Schult „Besuch in Sackgassen – Aufzeichnungen eines homosexuellen Anarchisten“ mit ausführlichen Selbstbeschreibungen auch der Veränderungen in der Schwabinger Szene durch Drogen und Musikstile.“

Als er in einem weiteren Rechtsstreit um die Schutzalter-Regelungen für sexuelle Kontakte mit Jugendlichen verurteilt und in Kaisheim im Knast war, wurde Lungenkrebs festgestellt, aber nicht behandelt. Durch eine große bundesweite Presse-Kampagne seiner Anwälte und Freunde erreichte er eine Verlegung nach Berlin, wo ihm Behandlung und ein Freikommen ermöglicht wurde. Peter Schult starb nach einer letzten Reise nach Marseille am 26.4.1984 in München.

Darkroom für München, Beginn einer Sammlung

Act Up in München

https://de.wikipedia.org/wiki/Act_Up

In München gab es z. B. ängstliche Ablehnungen von Aids-Kranken in Privat-Kliniken, auf die mit pressewirksamen Aktionen hingewiesen wurde, und später zahlreiche polizeiliche Übergriffe in der Drogenszene, die mit der Zeit immer mehr von HIV betroffen war, und extrem mangelhafte Versorgung im Knast, auf die mit Aktionen aus dem Umkreis der Aidshilfe reagiert wurde.

bio

Forum Queeres Archiv München auf https://www.forummuenchen.org und https://www.facebook.com/forummuencheneV

Fritz Letsch, Jahrgang 1954, war bis 1981 katholischer Gemeinde­pädagoge, dann als freiberuflicher Theaterpädagoge vor allem mit dem „Theater der Unterdrückten“ quer durch Europa in Bewegungen und Akademien unterwegs, baute mit Kolleg*innen die Grünen-nahe Regenbogenstiftung Bayern und nach der Wende die Bildungswerkstatt Brandenburg, brandung, auf. Seit 2005 Gestalttherapeut und Job-Coach, Sexualpädagoge. Von der Gruppe Rat und Tat im VSG e.V., später Rosa Telefon, über Sub und Aids-Hilfe zum Bisexuellen Stammtisch München; im Forum von der Gründung und der Moderation der ersten Erzählcafés zum Aufbau von Büro und Kommunikation, im Vorstand von Community e.V. und dafür in der Hannchen Mehrzweck Stiftung. Mehr im Buch „Es gibt noch viel zu tun …“ von Ariane Rüdiger (Querverlag 2016) und auf http://fritz-letsch.de

Fritz Letsch was born in 1954 and started his professional career as a Catholic community educator. After 1981 he worked as a freelance theater educator and travelled throughout Europe as part of the Theater der Unterdrückten (Theater of the Oppressed). Together with his colleagues, he established the Regenbogenstiftung Bayern, a foundation affiliated with the German Green Party, and after the fall of the Berlin Wall he contributed to the creation of the Bildungswerkstatt Brandenburg (brandung). Since 2005 he has been working as a Gestalt therapist, a job coach and a sex pedagogue. As part of his extensive honorary activities he was also part of the VSG group Rat und Tat (later Rosa Telefon) offering free telephone consultation for queer people. He was also part of the SUB, AIDS-Hilfe and the Bisexueller Stammtisch, a contact point for bisexual people. He has been a member of the Forum since its foundation in 1999. He moderated the Forum’s first Erzählcafés (public talks with older queer people) and was involved in setting up the office and communications. He is currently also on the board of Community e. V. and the Hannchen Merhzweck Stiftung. More about him can be found in the book Es gibt noch viel zu tun… by Ariane Rüdiger (Querverlag 2016) and at http://fritz-letsch.de

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