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robert_jungk

Ich erlebte Robert Jungk erstmals 1980 auf den Praterwiesen in Wien, dort war er aktiv auf einem Festival der Friedensbewegung war und seine Methode Zukunftswerkstatt vorstellte.

vorher waren in Buch-Artikeln zu Utopien schon Skizzen dazu erschienen:

  • Im Kursbuch 50 Bürgerinitiativen / Bürgerprotest - eine neue Vierte Gewalt? 1977: Robert Jungk: Aus den Katakomben des Atomstaats, Ein Brief an die Nachgeborenen, sofern es sie noch gibt S. 139 -147 schreibt er als Mitarbeitender der Atomindustrie an die zukünftigen Generationen
  • „Fast alle Dummheit ist eine Verteidigung“ Paul Goodman beginnt Marianne Gronemeyer ihren Artikel „Aufgewacht aus dem Tiefschlaf“ Von der Unzufriedenheit zum Protest auf S.81-98
  • Aber auch schon ein Artikel zu „Bürgerprotest von Rechts“ wie die Hessische Elternvereinigung, finanziert aus CDU-Wirtschaftsrat und einer „IG Adel und Banken“.

Dann erschien auch 1980 das Buch „Zukunftswerkstätten“ (Hamburg) mit Norbert R. Müllert,

1982 Buch „Menschenbeben“ (München). Sprecher auf der Massenkundgebung der Friedensbewegung am 10.10. in Bonn.

1985 Teilnahme an der Blockade in Mutlangen.

Tagungen der Zukunftswerkstatt-Moderierenden in Bad Boll und Salzburg, Linden,

1986 Okt. 1986: Eröffnung der Robert-Jungk-Stiftung / „Internationale Bibliothek für Zukunftsfragen“ in Salzburg. 1986: Buch „Und Wasser bricht den Stein“ (Freiburg). Dez. 1986: Verleihung eines „Alternativen Nobelpreises“ in Stockholm.

1987 Nach 14jähriger Tätigkeit als Kolumnist („Politik und Wissenschaft“) bei der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ Hinauswurf wegen unliebsamer öffentlicher Äußerungen bei einer Kundgebung gegen die Plutoniumfabrik in Hanau.

1988 Buch „Projekt Ermutigung“ (Berlin).

1989 Ernennung zum achten Ehrenbürger Salzburgs.

1990 Herausgeber „Katalog der Hoffnung – 51 Modelle für die Zukunft“. Buch „Zukunft zwischen Angst und Hoffnung“ (München).

Dez. 1991 Kandidatur für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten.

Juni 1992 Verleihung des „Alternativen Büchnerpreises“ in Darmstadt.

1993 Jänner 1993: Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Osnabrück April 1993: Autobiographie „Trotzdem. Mein Leben für die Zukunft.“ (München). Mai 1993: Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst anlässlich des 80. Geburtstages. Juni 1993: Schwere Erkrankung.

14. Juli 1994 Robert Jungk stirbt in Salzburg. Beisetzung auf dem Jüdischen Friedhof in einem Ehrengrab der Stadt Salzburg

Mehr zu Robert Jungk

Zitate von Robert Jungk aus seinen Büchern und anderen Publikationen sowie eine umfangreiche LINK-Sammlung sind zu finden unter der Website zur Vernetzung der Zukunftswerkstätten

LINK-Sammlung auf www.zwnetz.de Zitatesammlung auf www.zwnetz.de

robert_jungk.txt · Zuletzt geändert: 2020/01/30 00:01 von lenni