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zukunftswerkstaetten

Der Begriff Zukunftswerkstatt wurde schon oft von Betrieben, Parteien, Unternehmen wie google, von Vereinen und regionalen Initiativen als Name oder Arbeitsbegriff für Tagungen verwendet, in denen dann doch oft Hierarchie, Unterricht, und Vorträge statt wirklich gemeinschaftlicher Arbeitsweisen wirksam sind.

Eine Werkstatt, in der dann alle in Stuhl-Reihen oder in Schul-Anordnungen sitzen, kann nicht recht partizipativ sein, oder? http://zukunftswerkstatt.wikidot.com

das nächste Jahrestreffen der Zukunftswerkstätten sollte am 30. April – 3. Mai 2020 in Bad Homburg stattfinden, mehr auf http://fairmuenchen.de/zukunftswerkstaetten fairmuenchen.de/zukunftswerkstaetten … aber dann wurde alles anders: Nun gab es 2021 endlich „Zukunftswerkstatt reloaded“: https://jungk-bibliothek.org/2021/10/25/nachlese-internationales-treffen-von-zukunftswerkstaetten-moderatorinnen-in-der-jbz

„Zukunftswerkstatt neu erfinden!? – Blick zurück nach vorn“

Nehmt Eure Zukunft selbst in die Hand!

Unter diesem Motto entwickelte Robert Jungk in den 1970zigern die Zukunftswerkstatt. Wie kann sie in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen z.B. soziale Ungleichheit und Klimawandel wirksam werden? Welche Impulse kann sie für zukunftsgerechte nachhaltige Projekte setzen? Was kann zum tiefgreifenden Wandel in allen gesellschaftlichen Schichten und Bereichen beitragen?

Welche neuen Formen der Zusammenarbeit in Arbeitswelt und Organisationen begeistern uns? Welche Wege und Strukturen der Beteiligung, welche Kollaboration und Verantwortlichkeit brauchen wir heute? Welche Haltungen wollen wir leben, damit eine neue Kultur des wertschätzenden Miteinanders auf Augenhöhe wächst?

Beim 34. ZW-Jahrestreffen am 30. April bis 3. Mai 2020 in Bad Homburg

wollten wir uns zu diesen Fragen inspirieren lassen und kreativ in Austausch kommen. Freut euch auf erfrischend moderierte Tage mit einer Zeitreise durch Frankfurt zu Hippie-Zeiten.

Du willst wieder dabei sein? Du moderierst Beteiligungsprozesse, möchtest dazu Methoden und uns kennenlernen? Du hast Interesse am Thema neue Formen der Zusammenarbeit? Du hast dazu selbst Spannendes zu erzählen? Ihr seid alle herzlich eingeladen - in Kürze auch ganz offiziell durch den Verein der Zukunftswerkstätten.

Hier findet ihr schon den Einladungsflyer https://www.weiterbildung-fuer-schulen.de/_pdf/2020-04-30_Einladung-Zukunftswerkstaetten-2020.pdf

http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/robert-jungk-leben-fuer-die-zukunft/

Blick zurück:

  • An welchem Punkt stehen wir? (Verortung)
  • Wie lebt und funktioniert das Netzwerk der Zukunftswerkstätten mit seinen ZW-Treffen? Was motiviert uns und macht unsere Stärken aus? (Wertschätzung)
  • Welche Herausforderungen sehen wir? Was frustriert uns und welche Lösungsansätze nehmen wir wahr? (Kritikphase und Wendung)

Blick nach vorn:

  • Was können wir von heutigen neuen Strukturen der Zusammenarbeit lernen? (Impuls)
  • Wie sieht das ZW-Netzwerk zukünftig aus, in dem die Methode „Zukunftswerkstatt“ angewendet, methodisch weiterentwickelt und die dafür notwendige Haltung/Spirit gelebt werden kann? Was macht es zu einem lebendig funktionierenden, zukunftsweisenden Netzwerk, das uns und andere motiviert? (Visionsphase)
  • Welche Haltung, Herangehensweisen und Netzwerkstruktur braucht es, damit niedrigschwellige Teilhabe, basisdemokratische Meinungsbildung und Entscheidung und ein strukturiertes Miteinander mit Verantwortlichkeiten gelingt? (Umsetzungsphase)
  • Welche Anregungen gibt uns die noch wenig eingesetzte 4. Phase der Zukunftswerkstatt als permanente Werkstatt für die Umsetzung der erarbeiteten Ideen? (Impuls)
  • Was benötigen wir für die konkrete gemeinsame Umsetzung? Wie sehen die nächsten Schritte und Aufgaben aus?
  • Wer kann, möchte und will zukünftig was zum ZW-Netzwerk beitragen? Wie sehen die Rollen und Verantwortlichkeiten aus? Wer kann uns darüber hinaus unterstützen?

Wir haben Referent*innen im Blick , die uns bei diesen Schritten anregende und hilfreiche Impulse geben können. …

Wir wissen selbst noch nicht, wohin der Weg führt. Aber wie Robert Jungk schon sagte: „Die Zukunft geht uns alle an!“ Auch in vielen Unternehmen, Organisationen und Initiativen wird immer deutlicher, dass es eine tiefgreifende Transformation der Zusammenarbeit braucht.

Die junge Generation fragt nach Sinn und fordert Nachhaltigkeit. Lasst uns gemeinsam voranschreiten, wie es schon Jungk tat. Lasst uns mit unserer reichen Erfahrung und unseren Visionen das Netzwerk auf neue Füße stellen, neue Wege vorleben und daraus Tatkraft schöpfen – gemeinsam und jeder für sich.

Antwort-Versuche und Befreiende Pädagogik und Lernautonomie / Pädagogik der Autonomie

Aktionsentwicklung mit dem Theater

zukunftswerkstaetten

wie sie auftauchen:

  • erste Werkstätten mit Friedensgruppen nach der Stationierung
  • Unsere Tränen zu Perlen machen: Bosnische Frauen in der Rückkehr-Vorbereiten: Was nehme ich mit, was brauche ich noch?

Der Blick in die Zukunft ist immer sofort dialektisch

Sobald jemand thematisch in die Zukunft schaut und die Aspekte eines Gedanken dort hin verlängert, meldet sich ein Widerstand, in einem selbst oder auch vielfältig im Publikum: Wie im Forumtheater. Die Gegenkräfte der Beharrung und der Lust am Widerspruch sind zu sortieren und als gesamtes Bündel zu betrachten:

Beispiel: Die Zeit nach dem Virus

  • These: Die Kontroll-Mechanismen wirken weiter
  • Antithese: Die Bevölkerung hat besser gelernt, sich zu organisieren, ist motiviert, sich zu wehren
  • Unterscheidungen nach Alter, Berufen, Bildungsstand, Einkommen, Region, …

Szenen dazu

CORCORAN als Herausforderung an die sanfte Wende

Dialektik der Aufklärung

Das Buch Dialektik der Aufklärung, das 1944 in den USA erschien, gilt als Schlüsselwerk der Frankfurter Schule:

„warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt“ Adorno/Horkheimer: Dialektik der Aufklärung, Frankfurt 1988, S. 1

Robert-Jungk-Bibliothek Salzburg

Jahrestreffen der Zukunftswerkstatt-Moderierenden in Salzburg

langfristige Orientierungen als Grundlage der Utopie: Transition-Towns

„Das gefällt Seehofer. Er lässt sich, begleitet von einem großen Tross, von Zukunftswerkstatt zu Onlinelabor schieben und begutachtet, was Firmen wie BMW und Siemens, die Hochschulen und auch die staatlichen Stellen aufzubieten haben für den digitalen Umbruch.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/klausur-in-banz-seehofer-fuehrt-csu-als-spitzenkandidat-in-die-landtagswahl-1.1472674

Baustelle zum Austausch um die Zukunftswerkstatt-Moderation

Du bist herzlich eingeladen, dich anzumelden und mit zu schreiben: Wünsche und Träume, Erfahrungen und Enttäuschungen, und vor allem unsere regelmäßigen Überraschungen, die das Geniale in dieser Arbeitsweise sind. Und manchmal Aktuelles

Die aktuellsten und meisten Informationen gibt es sicher auf http://www.zwnetz.de/

Jährlich gibt es ein Treffen im deutschsprachigen Bereich, Mai 2010 bei Freiburg, Mai 2011 im Ruhrpott, 20.-22.April 2012 in Bremen, 2013 in Salzburg das Austausch und spitzen-mäßige Fortbildung ist, zuletzt in Freiburg die Themen Anti-Bias und Scham / Beschämung, in Bremen die hervorragende Beteiligungskultur, die dort entwickelt wurde.

Hier erst mal etliche Links der bisherigen Sammlungen:

Mein alter Buch-Artikel:

Fritz Letsch: Utopie ist machbar: Vom Problem zum neuen Projekt - Die Schmerzen und Möglichkeiten einer Zukunftswerkstatt

http://www.zw2003.de/pages/portrait-s.html

“„Immer noch ein großes Vorbild in unserer Branche und für uns alle ist der geniale Robert Jungk. Er war ein ebenso neugieriger wie unerschrockener Wissenschaftsjournalist und ein kreativer Visionär in einem. Als Methode zum Gestalten der Zukunft entwickelte er die Zukunftswerkstatt. Sie wird mit beeindruckendem Erfolg auf der ganzen Welt praktiziert.“ mehr im pm-magazin

Der Ausweg aus dem Irrweg

Was garantiert uns Wohlstand und sozialen Frieden? Wie ein Mantra kommt die Antwort aus Politik und Wirtschaft: Wachstum, Wachstum, Wachstum! Aber die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Havarie der Deepwater Horizon und der GAU in Fukushima bestärken die Zweifel: Ist es nicht gerade der Wachstumszwang, der die Grundlagen des Wohlstands gefährdet?

Für den britischen Ökonomen Tim Jackson steht längst fest: Die Rohstoffquellen sind in absehbarer Zeit erschöpft, die immer höheren Treibhausgas-Emmissionen verändern das Klima und dem Geld fehlt der reale Gegenwert. In seinem Buch „Wohlstand ohne Wachstum. Leben und wirtschaften in einer endlichen Welt“ nimmt er die Wachstumsdoktrin der Industrieländer auseinander und beweist, dass sie längst am Ende ist.

Zugleich entwickelt er konkrete Ideen für eine nachhaltige Ökonomie und entwirft die glaubwürdige Vision einer blühenden Gesellschaft innerhalb der ökologischen Schranken. http://www.oekom.de Transition Towns - Städte des Übergangs in D / A / CH: http://www.transition-initiativen.de

Beraten und Zukunft entwickeln: Beteiligungs-Werkstatt zu den Fähigkeiten und Wünschen

zukunftswerkstaetten.txt · Zuletzt geändert: 2021/11/02 15:06 von lenni